Die Indischmalerei

Glas- und porzellanmalerei Schneider


Es sind Blumendekore des 18. Jh. nach ostasiatischen Vorlagen. Die Ostindienkompanie brachte mit ihren Schiffen die ersten Stücke dieser Malerei aus China und Japan nach Europa. Sie wird auch "Indianische Malerei" genannt, weil sie nach ostasiatischen Vorlagen gemalt wird. In Meißen begann man sie um 1720 zu malen.

Diese Malerei hat einen ausgesprochenen graphischen Charakter. In den Dekoren sehen wir stilisierte Blumen wie Chrysanthemen, Dahlien und Lotosblüten. Gemalt werden auch Drachen und exotische Vögel. Mit einer Zeichenfeder werden die Motive gemalt.

Mittels Terpentin und anderen Ölen werden die Farben vom Maler auf einer Glaspalette aufgespachtelt. Ausgemalt werden die vorgegeben Konturen dann mit feinen Pinseln.


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